M wie Muttertag
Der Mutter Blumen zum Dank
Am Muttertag, der jedes Jahr am zweiten Sonntag im Mai begangen wird, geht es nicht darum, die Hüterin und Beschützerin ihrer Kinder und der Familie mit Geschenken zu überhäufen und ihr zu Ehren ein Feuerwerk an Spannung, Spiel und tumbem Frohsinn zu entzünden. Und glücklicherweise hat sich hierzulande noch etwas von der ruhigen Bedachtsamkeit erhalten, mit der die Begründerin des Muttertages, Anna Marie Jarvis, diesen feierlichen Aufruf zu Frieden und Liebe versehen wissen wollte. 500 weiße Nelken hat sie vor gut hundert Jahren in Grafton, USA, an Mütter verteilen lassen und so ihre Wertschätzung und Solidarität mit ihnen bekundet. Und Blumen zum Muttertag wohl auch heute noch das schönste und beliebteste Geschenk. Ganz im Sinne der Anna Marie Jarvis.
Vielleicht hatte sie nicht unrecht, wenn sie eine zunehmende Ausbeutung des Muttertages durch die finanziellen Interessen des Geschenkehandels beklagte und sich ärgerlich darüber zeigte, dass das Wesentliche dieses Tages mehr und mehr in den Hintergrund trete. Aber so recht negativ mag nicht erscheinen, was am Muttertag hier Jahr für Jahr zu beobachten ist. Wer Zeit hat, stattet der Mutter einen freudigen Besuch ab, mit einem kleinen Geschenk in der Hand als dem unverzichtbaren Dankeschön für alles, was man an Liebe und Zuneigung, Unterstützung und Hilfe im Laufe eines Jahres wie des gesamten Lebens erfahren hat. Und wem ein Besuch nicht möglich ist, der denkt doch meist daran, Blumen verschicken, eine nette Karte zu schreiben oder wenigstens übers Telefon die liebsten Grüße und Wünsche zu vermitteln.
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